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Ursachen für verminderte Erwerbsfähigkeit
Am 31.12.2005 betrug die Zahl der Renten aufgrund von verminderter Erwerbsfähigkeit 1,65 Millionen (Zahl der Versichertenrenten insgesamt am 31.12.2005: 24,48 Millionen). Die Zahl der Rentenneuanträge im Jahr 2005 betrug 1,60 Millionen, davon waren 0,36 Millionen Renten wegen Erwerbsminderung. Das bedeutet, dass fast jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus seinem Beruf ausscheiden muss. Die Ursachen dafür sind folgende:
Männer:
Frauen:
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Männer |
Frauen |
| Krankheiten von Skelett/Muskeln/Bindegewebe |
18,4% |
17,8% |
| Krankheiten des Kreislaufsystems |
14,7% |
6,3% |
| Krankheiten des Verdauungssystems/Stoffwechselkrankheiten |
5,1% |
3,4% |
| Krankheiten der Atmungsorgane |
3,0% |
2,0% |
| Neubildungen |
13,5% |
15,6% |
| Krankheiten des Urogenitalsystems |
1,0% |
0,9% |
| psychische Erkrankungen |
27,6% |
38,4% |
| Krankheiten des Nervensystems |
5,9% |
6,9% |
| sonstige Krankheiten |
10,8% |
8,7% |
Quelle: Statistik der Deutschen Rentenversicherung - Rentenzugang 2005
Psychisch bedingte Erkrankungen weisen die höchsten Zuwachsraten auf. Gerade bei den unter 39-Jährigen und den Angestellten sind psychische Erkrankungen der häufigste Auslöser einer Erwerbsminderung. Bei Arbeitern und in Pflegeberufen spielt die körperliche Belastung auf der Arbeit für die Krankheitsartenstatistik eine große Rolle. Sie sind häufig von Skelett-, Muskel- oder Bindegewebserkrankungen betroffen, die zu einer Erwerbsminderung führen. Zu beachten ist bei Betrachtung der Ursachen auch die Tatsache, dass nur ein geringer Prozentsatz auf die Unfallfolgen entfällt. Eine reine Unfallversicherung würde hier demnach keine ausreichende Absicherung gegen die Einschränkung der Erwerbsfähigkeit bieten, nur die private Berufsunfähigkeitsversicherung würde eine ausreichende Absicherung bieten.
Tipps/Hinweise:
Hinweise zur Relevanz einer Berufsunfähigkeitsversicherung bei den speziellen Berufsgruppen finden Sie hier.
Hinweise zur Versorgung nach der gesetzlichen Rentenreform finden Sie hier.
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